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Geschäftsmodell: Daten sind die Basis für Service und neue Ertragsquellen

Prognosen sagen datenbasierten Services mittelfristig deutlich höhere Gewinne voraus als dem Fahrzeugverkauf.

Prognosen besagen, dass bis 2030 ein sehr großer Teil der Gewinne von Automobilkonzernen aus datenbasierten Services generiert wird und ihr Geschäftsmodell nicht mehr nur allein vom Neuwagenverkauf leben kann. Wir wissen aber auch aus Marktforschungen, dass Transparenz für mehr als 90% der Kunden einer der Hauptgründe ist, sich an eine Marke zu binden. Also wird die Markentreue, von der Automobilkonzerne heutzutage sehr stark profitieren in Zukunft davon abhängen, wie sie mit den Daten ihrer Kunden umgehen. Der Online-Fahrservice Uber musste diese Lektion auf die harte Weise lernen und sich in Folge eines Datenskandals in 2017 erst mühevoll wieder aufrappeln. Mittlerweile gehen sie sehr transparent mit den erhobenen Daten um, aber natürlich bleibt immer auch ein Fleck auf der weißen Weste. Aus solchen Lektionen müssen Unternehmen lernen. Es ist wichtig, dass sie den Wert ihrer Nutzerdaten langfristig schätzen lernen, anstatt nur den kurzfristigen Profit darin zu sehen.Wie können die Automobilhersteller Daten optimal nutzen?Bisher profitieren Automobilmarken noch von einem sehr großen Vertrauensvorschuss ihrer Kunden. Auf diese Ausgangslage müssen sie aufbauen und das Vertrauen der Kunden durch Transparenz im Umgang mit den Daten weiter stärken. Letztendlich muss der Kunde bei allen angebotenen Services selbst in der Lage sein, seinen persönlichen Gewinn durch das Teilen seiner Daten zu sehen. Die so genannte Personal Data Economy ist hier das relevante Schlagwort, bei der es für Unternehmen und Kunden um einen Werteaustausch auf Augenhöhe gehen muss.

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