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Geschäftsmodell: Der Showroom ersetzt das Autohaus

Interessanter Artikel darüber wie das Online-Kaufverhalten den automobilen Handel verändert.

Noch ist ein unkompliziertes Online-Kauferlebnis meist bloßes Wunschdenken. Händler und Hersteller sind im digitalen Bereich schlecht miteinander vernetzt und tauschen kaum Informationen aus. Die Folge: Es besteht keine konsistente Customer Experience. Das ist erstaunlich. Denn 90 Prozent der Kunden starten – folgt man dem Marktforschungsunternehmen TNS – den Kaufprozess und ihre Informationssuche online und nicht mehr beim Händler. Der Trend setzt sich fort, denn Besuche im Autohaus sind unbeliebt, sie haben sich laut Strategieberatung child von 2008 bis 2016 um fast 68 Prozent reduziert. 1,3 Besuche pro Käufer sind die Regel; sie dienen meist lediglich der Probefahrt. Hersteller und Vertriebspartner müssen sich diesem veränderten Kundenverhalten anpassen, um einen nahtlosen Übergang der analogen und digitalen Stufen im Kaufprozess zu schaffen. In anderen Worten: Sie müssen ein holistisches Verkaufskonzept und physische Stores schaffen, die voll in sämtliche digitale Vertriebskanäle integriert sind. Autohersteller ergreifen erste Maßnahmen Das traditionelle Autohaus wird durch Showrooms in der Innenstadt ersetzt, welche mehr einer Automobil Lounge gleichen als einem Händler. Im Showroom sind nur wenige Automodelle zu sehen, stattdessen steht die Experience der Individualisierung im Vordergrund. Die Kunden können die Modelle virtuell durch Großbildschirme, Tablets oder auch VR-Brillen erleben.

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