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Geschäftsmodell: Deutsche immer offener für Telematik-Policen

Nach anfänglicher Skepsis scheinen deutschen Autofahrer immer offener für sog. Telematik-Policen zu sein.

Die Branche sei nach anfänglicher Skepsis davon überzeugt, mit dieser neuen Art der Versicherung ein großes Geschäft machen zu können, berichtete die “Süddeutsche Zeitung” (SZ).
Jörg Rheinländer, Vorstand der HUK-Coburg, habe im Rahmen einer von der Zeitung veranstalteten Fachkonferenz gesagt: “Der deutsche Autofahrer will sich überwachen lassen.”
Telematik-Tarife können günstiger sein als herkömmliche Autoversicherungen, wenn die Autofahrerin oder der Autofahrer besonders risikoarm fährt.
Spezielle Messgeräte oder Smartphone-Apps überwachen das jeweilige Fahrverhalten. Die Versicherungs-Anbieter vergeben auf dieser Grundlage Bonuspunkte oder ziehen welche ab. Daran bemisst sich dann die Höhe der zu zahlenden Beiträge.

Versicherer sehen großes Potenzial
HUK-Vorstand Rheinländer geht demnach davon aus, dass Telematik-Tarife in den kommenden sieben bis acht Jahren auf eine Marktdurchdringung von 25 Prozent kommen könnten. Jörg Hipp, Vorstand bei der Allianz und zuständig für den Bereich Automotive, hält diese Einschätzung laut “SZ” sogar noch für zu niedrig.

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