Geschäftsmodell: Die deutschen Auto-Käufer werden jünger und sind zunehmend bereit, höhere Summen zu investieren

Wichtige Einsichten heute über die Käuferstruktur: sie werden jünger und sind zunehmend bereit, höhere Summen zu investieren. Das Auto bleibt also attraktiv!

Die deutschen Autokäufer werden jünger und sind zunehmend bereit, höhere Summen zu investieren. Das ergibt zumindest eine Analyse der Zahlen der Finanzierungsverträge der Santander Consumer Bank. Aus Sicht des Finanzierers reagieren die Kunden mit ihrem Konsumverhalten positiv auf seine Produkte „in Kombination mit marktfähigen Konditionen“, erklärte Maik Kynast, Bereichsleiter Vertrieb Mobilität Santander Consumer Bank AG.

Für den Handel günstig sei im Falle seines Finanzhauses zudem die steigende Beliebtheit sogenannter Ballonfinanzierungen, über die sich die Kundenkaufzyklen verkürzen lassen, so Kynast. In die Santander-Zahlen hineinspielen dürfte allerdings auch die in den vergangenen Jahren generell gestiegene Bereitschaft zum Konsum – dank der boomenden Wirtschaft, niedriger Zinsen und steigender Beschäftigung.

Konkret vermeldet der Finanzierer, dass das Alter der Kfz-Finanzierungskunden von 2015 bis 2017 im Schnitt um zwei Jahre gesunken ist. Diese Entwicklung gelte dabei durch die Bank sowohl für Neu- und Gebrauchtwagenkunden, als auch für Pkw-, Motorrad- und Freizeitmobil-Käufer, hat die Bank ermittelt. Neuwagenkäufer sind demnach im Schnitt 47 Jahre alt, Gebrauchtwagenkäufer 43 Jahre.

Während das Kundenalter sinkt, steigen die Finanzierungssummen. In den Jahren von 2015 bis 2017 habe die durchschnittliche Kredithöhe in allen Fahrzeugsegmenten deutlich zugelegt. Beim Pkw-Kauf waren es rund 7,5 Prozent oder 1.000 Euro auf 14.023 Euro; Motorradkunden gaben rund 10 Prozent mehr aus (7.200 Euro im Schnitt). Besonders ausgabenfreudig zeigten sich die Käufer von Freizeitmobilen. Ihre Finanzierungssumme stieg im Schnitt um 17 Prozent auf 25.000 Euro.

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