Geschäftsmodell: Elektroauto-Projekt „Trinity“ soll Autokauf bei Volkswagen revolutionieren

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Heute schauen wir uns einmal die neuesten Gerüchte über das Trinity-Projekt von Volkswagen an. Lesenswert!

Das Trinity-Elektroauto wird laut Autocar weitgehend standardisiert mit wenig Optionen für die Hardware verkauft. Die Kunden sollen nach der Fahrzeugübergabe je nach Bedarf die ab Werk unterstützten Funktionalitäten erwerben und via Software und „Over-the-Air“-Updates freischalten können. Auch neue Features sollen später über das Mobilfunknetz gekauft und heruntergeladen werden können. Die Software soll zudem fortschrittliche Selbstfahr-Fähigkeiten ermöglichen. Zum geplanten Serienstart in fünf Jahren soll das Fahrzeug Level 2+ erreichen und technisch bereit für Level 4 sein. Die Passagiere können sich dann perspektivisch auf geeigneten Strecken für längere Zeit vom Computer chauffieren lassen.

Mit dem ersten Trinity-Modell wird VW laut Autocar eine Neuausrichtung im Vertrieb forcieren. Zukünftig sollen demnach weitere Pkw größtenteils standardisiert gebaut und den Kunden bei der Bestellung lediglich drei Optionen angeboten werden: Batteriegröße, Farbe und Raddesign. Die durch die geringere Komplexität und Massenfertigung von weniger Varianten realisierbaren Kostenreduzierungen sollen niedrige Preise für heute noch vergleichsweise teure Elektroautos mit hoher Leistung und Reichweite bringen. Außerdem soll der Verkaufsprozess schneller ablaufen.

Die diversen mit den bei allen Autos verbauten Sensoren, Systemen und Hardware unterstützten Funktionalitäten sollen die Kunden nach der Fahrzeugübergabe über VWs Smartphone-App, die Unternehmens-Website oder das Infotainmentsystem der Fahrzeuge kaufen können. Die Features werden dann entweder direkt freigeschaltet oder mithilfe eines Software-Updates über das Netz neu aufgespielt. Da soll auf Wunsch auch für einen begrenzten Zeitraum über Miete-Angebote möglich sein.

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Quelle: ecomento.de