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Geschäftsmodell: Function-On-Demand wird an Stellenwert gewinnen!

Sehr schöner Überblick hier über die Wünsche der zukünftigen Kunden nach Function-On-Demand. Absolut lesenswert!

A. T. Kearney hat in Kundenprojekten verschiedene FoD-Modelle durchgespielt, analysiert und in Kundentests validiert. „Durch geschickte Gestaltung von FoD-Bündeln gemäß einer aufbauenden Logik kann eine Absatzsteigerung von bis zu 40 Prozent erzielt werden“, berichtet Bilstein. Zudem haben die Tests gezeigt: FoD führt nicht notwendigerweise zur Kannibalisierung des Geschäfts mit Sonderausstattungen. „FoD kann ein attraktives Zusatzgeschäft werden, aber nur wenn FoD-Angebot und klassischer Sonderausstattungspreis sorgfältig aufeinander abgestimmt sind“, so Bilstein.
Konnektivität in den Fahrzeugen erlaubt es, zusätzliche Funktionen ohne großen Aufwand optional auch nach Fahrzeugauslieferung freizuschalten, wenn sie vorher verbaut worden sind und/oder per Software aufgespielt werden können. Alle Tesla-Modelle S und X haben zum Beispiel seit Ende 2016 acht Kameras an Bord. Die ersten vier Kameras für den „verbesserten Autopilot“ kosten 6.200 Euro bei Buchung nach dem Kauf. Um alle acht Kameras und die zugehörige Funktionalität für „autonomes Fahren“ zu nutzen, die teilweise noch nicht freigeschaltet ist, muss der Kunde zusätzlich 4.200 Euro nach Kauf zahlen.

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