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Geschäftsmodell: Händler-Bestandsfahrzeuge im Abonnement

Vive la Car zeigt ein neues, hoch interessantes Geschäftsmodell: es vermittelt Bestandsfahrzeuge von Vertragshändlern im Abo.

“Wir binden den Handel mit ein – von Anfang bis Ende”, verspricht CEO Mathias R. Albert, unter anderem Mitinhaber der Auto-Domicil-Gruppe (Citroën, DS, Peugeot und Ford). Der 49-Jährige ist seit 30 Jahren als Kfz-Unternehmer tätig. Vive la Car verstehe sich als Dienstleister für Autohersteller und -händler und nicht als Wettbewerber. So baue das Mobility Fintech keinen eigenen Fahrzeugbestand auf, sondern biete dem Handel einen weiteren Vertriebskanal. Entsprechend betont das Unternehmen auf www.vivelacar.com auch, dass die Fahrzeuge von Marken-Vertragshändlern stammen.

Ab 8. April soll es Endkunden möglich sein, auf der Website ein Auto-Abo abzuschließen – interessierte Händler können dort schon jetzt Kontakt mit Vive la Car aufnehmen und kostenlos Partner werden. “500 Fahrzeuge wollen wir zum Starttermin anbieten. 20 Partner sind bis dahin unser Ziel”, erklärt Albert. Bis Ende 2019 soll sich der Fahrzeugpool auf 5.000 Pkw vergrößern. “Ein großer Bestand ist essentiell, da der Kunde im Umkreis von 100 Kilometern auch eine gewisse Auswahl haben soll.”

Wie sich das Geschäftsmodell für den Händler lohnen soll? “Er erhält von den laufenden Abo-Gebühren alle seine Kosten erstattet, zuzüglich der Abschreibung variabel nach Laufleistung und ordentlicher Verzinsung – alternativ kann er auch die Refinanzierung kostenlos in Anspruch nehmen. Darüber hinaus hat er die Verwertungschance am Abo-Ende, die in der Regel einen sehr guten Erlös ermöglicht”, erläutert CEO Albert auf Nachfrage von AUTOHAUS.

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