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Geschäftsmodell: In zehn Klicks zum VW ID

Volkswagen hat anscheinend neue Details zum VW ID und zum Vorreservierungsprozess verraten. Schauen wir uns an!

Erster im Bunde wird der „Neo“ sein, der 2020 auf die Straßen kommen soll. Bereits ab April 2019 will VW für das Auto Vorbestellungen annehmen. Die Bestellung soll dabei deutlich unkomplizierter sein, als man das bislang bei den Wolfsburgern gewohnt ist: VW gab auf der Mission-ID-Veranstaltung bekannt, dass der Neo in gerade mal zehn Klicks konfiguriert sein soll. Vorbild dürfte hier Tesla sein. Die Kalifornier lassen Kunden ihre Autos seit jeher nur online zusammenstellen und verzichten zugunsten eines übersichtlichen Prozesses beispielsweise auf eine große Auswahl bei der Sonderausstattung. Auch VW hatte zuletzt immer wieder angekündigt, die Komplexität in den eigenen Prozessen deutlich verringern und damit letztlich auch Geld sparen zu wollen.Von dem Vorbestellsystem, das es so erstmals bei VW Pkw geben wird, verspricht sich der Hersteller nach eigenen Angaben „frühe Leads“. Davon soll auch der Handel profitieren, allerdings erst im zweiten Schritt. Bei der Reservierung sind die Partner außen vor, die Auslieferung soll aber das Händlernetz übernehmen.
Daneben will VW auch mit den Leistungsdaten des Autos punkten: Der Hersteller verspricht eine WLTP-gemessene Reichweite von bis zu 550 Kilometern. Kunden sollen mit bis zu 125 kWh nachladen können, nach einer halben Stunde soll der Akku so wieder zu 80 Prozent gefüllt sein. Umweltbewusste Kunden sollen Verkäufer unter anderem damit ködern, dass der ID Volkswagens erstes Auto sein wird, das nach Angaben des Herstellers keinen CO2-Rucksack mit sich herumschleppt. Um die Belastungen bei der Produktion des Autos auszugleichen, haben die Wolfsburger unter anderem Baumpflanz-Projekte angestoßen. Im Fahrbetrieb soll der Neo dann mit gutem Gewissen fahren können, da VW über seine neue Sparte „Elli“ grünen Strom anbieten will.

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