Geschäftsmodell: Jeder Dritte Deutsche hat grundsätzlich Interesse an Auto-Abo

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Rund 35 Prozent der befragten Deutschen haben grundsätzlich Interesse an dieser Form der Autonutzung, heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman. Ungefähr genauso hoch ist das Interesse in Frankreich, während sich in den USA ein Viertel und in Italien nur ein Fünftel aller Befragten für Auto-Abos interessieren.

Ähnlich wie bei Handy-Flatrates ist es auch Auto-Abo-Interessenten wichtig, sich nicht allzu lange zu binden. So gaben 46 Prozent der Befragten an, dass sie sich ein jeweils monatlich kündbares Auto-Abo wünschen, 9 Prozent wollen sich 2 Monate binden, ein Fünftel der Befragten maximal 3 Monate. Nur 11 Prozent der Befragten akzeptieren Laufzeiten von mindestens sechs Monaten.Zwar haben Abo-Anbieter wie Cluno, ViveLaCar oder Finn.Auto nun vielfach auf einmonatige Kündigungsfristen umgestellt. Allerdings versuchen sie dennoch, ihre Kunden zu längeren Haltefristen zu bewegen – etwa, indem sie Startgebühren im dreistelligen Eurobereich verlangen oder sich die gewünschte Zustellung direkt vor die Haustür mit einer Extragebühr vergüten lassen.

“Kunden wollen einmonatige Kündigungsfristen für ihre Abos haben, sind aber kaum bereit, für diese Flexibilität einen Aufpreis zu zahlen”, fasst es Deinlein zusammen. Dabei blieben viele Abonnenten ohnedies bis zu 18 Monate oder länger dabei.Auch an anderer Stelle klaffen die bisherigen Angebote und die Kundenwünsche auseinander: Sie sind zu teuer.Eine große Mehrheit der rund 500 deutschen Studienteilnehmer, 81 Prozent, wäre lediglich bereit, weniger als 500 Euro monatlich für die Abo-Nutzung eines Pkw auszugeben. Richtig massentauglich werden die Autonutzungs-Flatrates erst, wenn die monatlichen Abopreise nach unten gehen, analysiert Studeienautor Deinlein: “Unter 500 Euro Monatspreis ist das Parkett, auf dem sich das Massenvolumen abspielt.”

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