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Geschäftsmodell: Millennials sind offen für Online-Autokäufe

Das klassische Autohaus verliert vor allem unter jungen Kunden zunehmend an Bedeutung gegenüber Online-Diensten.

Demnach haben in der Altersgruppe über 50 lediglich zehn Prozent der Befragten in Deutschland, Großbritannien und Frankreich schon einmal Carsharing-Angebote genutzt. In den Generationen der unter 30- sowie der 30- bis 50-Jährigen betragen die Werte 54 beziehungsweise 43 Prozent.
Hauptgründe für Personen mit innerstädtischem Wohnsitz, ein eigenes Fahrzeug anzuschaffen, sind der Studie zufolge die höhere Flexibilität sowie die Wirtschaftlichkeit. Doch auch hier existieren Generationsunterschiede: Während vor allem ältere Nutzer die höhere Flexibilität durch ein eigenes Fahrzeug betonen, entscheidet sich die Altersgruppe unter 30 eher aus ökonomischen Gründen für ein eigenes Auto.
Unter den jüngeren Befragten herrscht außerdem eine deutlich größere Unzufriedenheit mit dem letzten eigenen Autokauf. Im Kontrast zu einem von 22 über 50-Jährigen äußert rund einer von fünf unter 30-Jährigen Kritik am entsprechenden Ablauf. Vor allem monieren junge Kunden die Notwendigkeit, Preise zu verhandeln (22 Prozent), eine fehlende Option zum Online-Kauf (15 Prozent) sowie komplexe Finanzierungsprozesse.
Auch hinsichtlich der Informationen zum Kauf ist die jüngere Kundengruppe online-affiner, während für die Generation über 50 Händlerbetriebe eine größere Rolle spielen. Online-Portale stellen jedoch für alle Altersgruppen die erste Adresse dar, wenn es um Informationen zu Fahrzeugen geht.

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