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Geschäftsmodell: Onlinehandel manövriert Autohäuser in Sackgasse

Wie müssen sich Autohäuser in Zeiten des Onlinehandels weiterentwickeln? Interessante Frage!

Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer bewertet die Situation der Autohäuser pessimistisch. “Insgesamt wird der Autohandel in den nächsten 10 bis 15 Jahre deutlich an Bedeutung verlieren. Ein Markt der schrumpft, sollte Anlass zur Überlegung geben, wie man am besten aussteigt.” Seiner Ansicht nach sollte der Handel sich auf Services – also Wartung und Reparatur konzentrieren.Doch es geht vielleicht auch ohne den ganz großen Schnitt. Die Unternehmensberater von Bain etwa schlagen vor, die Digitalisierung für den stationären Handel nutzbar zu machen. Dank intensiver Datenanalysen könnten die Hersteller ihre Kunden besser kennenlernen und individuelle Betreuungsstrategien entwickeln, die die Autohäuser lokal umsetzen. Käufer könnten sich dank individueller Kunden-ID online informieren, im Autohaus beraten lassen, eine Testfahrt machen und am Ende im Netz bestellen, ohne Daten zweimal ein- oder angeben zu müssen. Bei Reparaturen und Wartung hätten sie zudem einen persönlich bekannten Ansprechpartner. Solch ein Service könnte den Autoherstellern zudem helfen, die reinen Internetautohändler auf Abstand zu halten. Ganz so schnell werden die gewohnten Autohäuser also wohl nicht von den städtischen Einfallstraßen verschwinden.

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