Geschäftsmodell: Personendaten sind essenziell!

Personenbezogene Daten sollen durch die DS-GVO stärker geschützt werden. Gleichzeitig sind sensible Informationen vielerorts Grundlage für Geschäftsmodelle.

Personendaten sind für viele Unternehmen ein wichtiger Wettbewerbsfaktor – Für 46 Prozent der deutschen Unternehmen ist die Nutzung entsprechender Informationen sogar Grundlage des eigenen Geschäftsmodells, so eine Studie des ITK-Verbandes Bitkom.
Die größte Rolle spielt die Nutzung personenbezogener Daten demnach in den Bereichen Vertrieb und Marketing (65 Prozent der Unternehmen), außerdem kommen die Informationen der Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen zugute (40 Prozent). „Praktisch kein Unternehmen kann seine Geschäftstätigkeit ohne personenbezogene Daten durchführen – von der Kundenakquise bis zum Personalmanagement“, sagt Susanne Dehmel aus der Bitkom-Geschäftsleitung. „Das hohe Datenschutzniveau in Europa muss in eine funktionierende Balance mit datenbasierten Produkten und Dienstleistungen gebracht werden, von denen gerade auch Verbraucher profitieren.“
Neun von zehn Unternehmen nutzen personenbezogene Daten bei der Abwicklung von Verträgen, drei Viertel zum Zweck der IT-Sicherheit. Fast zwei Drittel (62 Prozent) setzen auf Personendaten, um neue Kunden zu gewinnen. Für acht von zehn Firmen fallen Personendaten bei der Bestandskundenpflege an.

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