Geschäftsmodell: Porsche weitet Onlinevertrieb aus

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Porsche bringt den Online-Vertrieb nun auch nach Spanien, Portugal, Italien, Frankreich Polen, Slowenien, Estland und in die Schweiz. Großbritannien soll zeitnah folgen.

Zuletzt hatte Porsche-Deutschlandchef Alexander Pollich gegenüber der „Automobilwoche“ berichtet, hierzulande hätten im laufenden Jahr mehr als 560 Käufer ihr Auto direkt online bestellt. Hinzu kämen zahlreiche im Netz angebahnte Verkäufe. Insgesamt sei der Digital-Vertrieb damit bislang für rund 1.400 Einheiten 2020 gut gewesen. Das entspreche rund sechs Prozent vom Gesamtabsatz. Als Zielmarke für das Jahr 2025 hat Porsche Deutschland einen Online-Anteil von zehn Prozent ausgegeben. Die entsprechende Plattform dahinter will die Marke sukzessive ausbauen. „Das Ziel ist ein Marktplatz, auf dem alle Porsche-Produkte und -Services angeboten werden“, heißt es vom Hersteller. Hoher Neukundenanteil in ItalienGut angenommen wird das Angebot offenbar bereits in Italien. Besonders Gebrauchtwagen sind dort gefragt – neun von zehn online verkauften Autos in Italien waren bislang Gebrauchte. Erfreulich für Porsche: 40 Prozent der italienischen Online-Shopper sind Neukunden. Das gefragteste Modell ist dabei der 911.

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