Geschäftsmodell: Sind Auto-Abos das neue Leasingmodell für Privatkunden?

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Im Wettbewerb der Mobilitätsangebote holen Auto-Abos zurzeit in schnellem Tempo auf und zählen zu den Produkten mit dem hohem Wachstumspotenzial der Branche: Bis 2030 werden bis zu einer Million abgeschlossene Verträge pro Jahr erwartet. Damit wird das Abo-Modell eventuell zu einem der größten Erfolgsgaranten der gesamten Automobilbranche.

Welche Position nehmen Auto-Abos im Pkw-Markt von morgen ein? Diese Frage stand im Zentrum der ersten Untersuchung. Während sich die Vertragsformen im Pkw-Privatkundenmarkt heute noch relativ gleichmäßig aufteilen (Barkauf 30 %, Kreditfinanzierung 30 %, Leasing und 3-Wege-Finanzierung 40 %), wird eine steigende Trendkurve zugunsten der Auto-Abos prognostiziert. Diese werden laut wissenschaftlicher Erhebung im Jahre 2030 ein Volumen von bis zu einer Million Neuwagen im Privatkundenmarkt ausmachen. „Wie von uns erwartet, hat die Studie ergeben, dass sich das Verhalten von Autofahrern drastisch wandelt. Das Interesse am Fahrzeug-Eigentum sinkt aufgrund von Risiken wie unvorhersehbarer Werkstatt-Besuche oder niedriger Restwerte weiter. Stattdessen wollen die Menschen ein Auto ohne böse Überraschungen ‚besitzen‘ und das ermöglicht das Auto-Abo“, resümiert Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer.
In der zweiten Studie wurden ausschließlich Teilnehmer befragt, die bereits Erfahrung mit Flatrates von Fahrzeugen haben und das Auto-Abo von like2drive nutzen. Eine deutliche Mehrheit von 89 % der Beteiligten gab an, sich nach Ablauf eines Abos erneut für diese Nutzungsform zu entscheiden. Somit war das Ergebnis über die Kundenzufriedenheit wenig überraschend: 93 % sind mit dem All-inclusive-Angebot sehr zufrieden oder zufrieden. Lediglich bei 12 % der Fahrzeuge fällt eine Nachbelastung bei der Rückgabe an – ein vergleichsweise niedriger Wert, der von Kunden als sehr „fair“ eingeschätzt wurde.

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Quelle: intellicar.de