Geschäftsmodell: Smart-Verkauf wird digitaler, Vertriebsnetz soll ausgedünnt werden

Bildquelle: www.elektroauto-news.net

Mit dem neuen Smart, der Anfang 2023 in Deutschland debütieren soll, stellt Daimlers Kleinwagenmarke auch seinen Vertrieb um. Das physische Händlernetz soll kräftig ausgedünnt werden, künftig soll der Verkauf und das Leasing verstärkt im Digitalen stattfinden. Auch Abomodelle hat die Kleinwagenmarke in Planung. Wie das ganze konkret aussehen soll, hat Smart-Europachef Dirk Adelmann in einem Interview mit der Automobilwoche verraten.

Demnach stellt Smart zunächst nur für die 2023 erscheinende SUV-Version des Smart, das erste Modell aus dem Joint Venture mit Geely, auf das Agenturmodell um. Die beiden aktuellen Modelle, der Fortwo und der Forfour, seien weiterhin wie gewohnt bei den Händlern zu haben. Aber alles, was auf den SUV folgt, verkauft Smart über das Agentursystem. Ein weiterer neuer Smart etwa soll „voraussichtlich bald“ nach dem SUV folgen, so Adelmann. Den genauen Zeitpunkt wollte Smarts Europachef allerdings nicht verraten.
Smart wolle zwar weiterhin auf das Netzwerk an Smart-Partner zurückgreifen. Allerdings soll es stark ausgedünnt werden: „Wir werden nicht jedem heutigen Partner einen Vertrag anbieten“, erklärt Adelmann. Von den aktuell 159 Vertriebsstandorten in Deutschland sollen nur etwa zwei Drittel, also etwas mehr als 100 Standorte beibehalten werden. Aktuell verhandle Smart mit seinen Händlern über die neuen Verträge, „im ersten Quartal 2022 soll das Netz weitgehend stehen“.

Keine News mehr verpassen!
Quelle: www.elektroauto-news.net