Geschäftsmodell: Tesla will Fahrverhalten für die Versicherung bewerten

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Tesla belohnt vernünftiges Fahren. Raser und Drängler hingegen müssen mehr für die Versicherung ihrer Elektroautos bezahlen. Interessante Einsichten in die Versicherungspläne von Tesla durch Reverse Engineering der Tesla App.

Die Versicherung soll Teil der Tesla-App werden. Darin werden die Versicherungsdaten hinterlegt. Die App solle aber auch dazu dienen, das Fahrverhalten zu beurteilen, berichtet ein Reddit-Nutzer mit dem Pseudonym /u/Callump01. Er hat nach eigenen Angaben die Tesla-App einem sogenannten Reverse Engineering unterzogen und ist dabei auf Informationen über die Versicherung gestoßen sowie über das Abomodell für das Full Self Driving.

Demnach will Tesla für jede Fahrt sowie für jeden Monat bestimmte Parameter auswerten. Bei einer einzelnen Fahrt wird die Dauer erfasst, daneben, wie der Autopilot, das Assistenzsystem für automatisiertes Fahren, aktiviert wurde und wie oft das System sich abgeschaltet hat, weil Warnungen wiederholt nicht befolgt wurden. Andere sicherheitsrelevante Parameter, die aufgezeichnet wurden, waren, wie oft das Antiblockiersystem (ABS) aktiviert wurde, wie oft vor Auffahrunfällen gewarnt wurde und wie lange der Tesla zu nah hinter einem anderen Fahrzeug hergefahren ist. Natürlich spielte auch die Geschwindigkeit eine Rolle und wie stark beschleunigt und gebremst wurde.

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