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Geschäftsmodell: Ungeahntes Potenzial für Zulieferindustrie

Laut einer neuen Studie von PwC scheinen die Zulieferer doch nicht zu den Verlierern der Digitalisierung zu gehören. Interessant!

Den klassischen Zulieferern der Autoindustrie ist in den vergangenen Jahren häufig eine wenig aussichtsreiche Zukunft prognostiziert worden. Die automobile Transformation, die derzeit bekanntlich auch den Fahrzeugherstellern schwer zu schaffen macht, werde sie in schwere Bedrängnis bringen, war häufig zu lesen.
Mit durchaus guten Nachrichten um die Ecke kommt jetzt das Unternehmen PWC. Das Schicksal der Zulieferer könnte sich doch noch zum Guten wenden, heißt es in der passenderweise „Don’t panic – The Transformation of the Automotive Value Chain“ betitelten Studie.

„Dass diese Erkenntnisse bislang kaum verbreitet sind, liegt daran, dass der eigentliche Charakter der automobilen Transformation noch kaum erkannt wird.“

Für die Analyse haben die Experten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft die Produktionskosten eines Autos in sieben sogenannte Funktionsgruppen und 40 Komponenten unterteilt. Anschließend hat man detailliert errechnet, wie sich der Wertschöpfungsbeitrag der einzelnen Bestandteile in den nächsten Jahren verändern könnte.
Prognose: Wertschöpfung sinkt doch nicht
Das Ergebnis: Die durchschnittlichen Herstellungskosten eines in Deutschland verkauften Pkw könnten sich bis 2030 von heute ungefähr 18.000 Euro um real zehn Prozent auf ungefähr 19.800 Euro erhöhen. Diese Kosten, schreiben die Studienautoren, entsprächen auch der Wertschöpfung, die Zulieferer und Automobilkonzerne in der Herstellung erbringen.

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