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Geschäftsmodell: Volkswagen setzt auf digitales Vertriebsmodell

Volkswagen setzt ab 2020 auf ein digitales Vertriebsmodell.

Ab April 2020 wird der Vertrieb der Marke Volkswagen ein neues Gesicht haben. Unter dem Eindruck fortschreitender Digitalisierung und Konnektivität der VW-Fahrzeugflotte soll der Kunde künftig noch stärker in den Fokus genommen werden. Mit einer persönlichen ID-Nummer soll auch nach dem Fahrzeugverkauf der Kunde rund um die Uhr individuell betreut werden können, heißt es aus Wolfsburg. 
Zu dieser Betreuung gesellen sich künftig Angebote wie Over-the-Air-Software-Updates oder eine Predictive Maintenance-App, über die das Fahrzeug dem Händler meldet, dass der nächste Service-Termin fällig ist. Auch das geplante Carsharing-Angebot „We Share“ soll in das neue Angebot integriert werden.
Ein großer Schwerpunkt des neuen Vertriebsmodells soll zudem auf den Online-Verkauf gelegt werden. Volkswagen. will im Rahmen einer neuen digitalen Partnerschaft mit seinen Händlern eine gemeinsame Internetplattform aufbauen, die den gesamten Kaufprozess bis zum Vertragsabschluss, einschließlich Finanzierung, Bezahlung und selbst Gebrauchtwageninzahlungnahme, ermöglichen soll. 
Zudem sollen fünf neue Formate zusätzlich zum klassischen Vollfunktionsbetrieb im physischen Handel etabliert werden. In Abstimmung mit dem jeweiligen Importeur bekommt der Händler die Möglichkeit, seine Präsenz mit City Showrooms, Pop-up-Stores, Service Factories, Gebrauchtwagenzentren oder so genannten skalierbaren, also in der Größe variablen, Vollfunktionsbetrieben individuell zu gestalten.

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