Geschäftsmodell: Volkswagen stellt Konzernstrategie bis 2030 vor

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Das Ziel sei die Transformation zum softwaregetriebenen Mobilitätsunternehmen. Im Fokus stünden die starken Marken des Konzerns und seine globalen Technologie-Plattformen, die Synergien und Skalierung sowie neue Profitmöglichkeiten erlaubten.

Volkswagen erwartet eine schrittweise Verschiebung der Umsatz- und Profitbereiche: zunächst von Autos mit Verbrennungsmotor hin zu batterieelektrischen Fahrzeugen und später stärker in Richtung Software und Dienstleistungen. Dieser Trend werde durch das autonome Fahren beschleunigt. Der Verbrennermarkt dürfte in den nächsten zehn Jahren um über 20 Prozent zurückgehen, schätzt der Konzern. Gleichzeitig werde der Absatz von Elektrofahrzeugen schnell wachsen und Verbrennerfahrzeuge als führende Technologie überholen. Mit einem geschätzten Umsatz von 1,2 Billionen Euro könnte Software bis 2030 zusätzlich zum erwarteten Geschäft mit Batterie- und Verbrennerautos rund ein Drittel des gesamten Mobilitätsmarktes ausmachen. Dieser könnte sich von heute rund zwei auf dann voraussichtlich fünf Billionen Euro mehr als verdoppeln. Individuelle Mobilität werde auch 2030 voraussichtlich rund 85 Prozent dieses Marktes sowie des Geschäfts des Unternehmens ausmachen, so Volkswagen.
Das Verbrennergeschäft werde die Umstellung auf Batterieautos finanzieren und beschleunigen, betonte Volkswagen. Ein konsequenter Hochlauf der Elektromobilität, der durch Synergien aus niedrigeren Batterie- und Fabrikkosten sowie steigender Skalierung angetrieben werde, werde die Margen in diesem Bereich verbessern. Diese Entwicklung dürfte durch steigende Kosten zur Erfüllung von neuen Emissionsvorgaben sowie steuerliche Nachteile verstärkt werden, welche die Verbrennermargen zunehmend belasten. Insgesamt sei davon auszugehen, dass sich die Margen dieser beiden Technologien innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre auf ähnlichem Niveau angleichen.

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Quelle: ecomento.de