Geschäftsmodell: Volkswagens Batteriesparte soll bald „so viel Umsatz wie aktuell Skoda“ machen

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Volkswagen will den Standort Salzgitter zu einem „europäischer Batterie-Hub“ machen. Dafür nimmt der Konzern viel Geld in die Hand, erwartet aber auch, dass das Batteriegeschäft schon bald mehr Umsatz machen als manche der eigenen Auto-Marken.

Erst diese Woche hatte Volkswagen verkündet, in Salzgitter mit drei weiteren Partnern den Batterie-Hochlauf beschleunigen zu wollen. Insgesamt nimmt Volkswagen 2 Milliarden Euro in die Hand, damit dort 2025 eine Gigafabrik Batteriezellen für die geplante Einheitszelle der Volkswagen-Volumenfahrzeuge produziert werden können. Nicht weniger als ein „europäischer Batterie-Hub“ solle in Niedersachsen entstehen.

Der Batteriesparte kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Schließlich plant der Konzern damit dass allein in den eigenen Reihen im Jahr 2026 jedes vierte ausgelieferte Fahrzeug ein BEV sein wird. 2030 sollen es in Europa dann bei der Kernmarke VW schon 70 Prozent sein. Entsprechend wichtig werden die Batterien. Diess rechnet damit, dass die Sparte ihren Jahresumsatz auf 20 Milliarden Euro hochschrauben kann. „Das ist etwa so viel, wie aktuell Skoda macht“, erklärte der Konzernchef.

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