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Geschäftsmodell: Werbekonzept ermöglicht kostenloses Schnellladen

Das US-Unternehmen Volta will Elektroautofahrern an 150 künftigen Ladesäulen kostenloses DC-Laden in den ersten 30 Minuten ermöglichen. Das Geschäftsmodell soll sich über Werbeeinnahmen finanzieren.

Errichtet worden sind diese an hochfrequentierten Orten wie Einkaufszentren, gleichzeitig dienen sie als Werbefläche. Gleiches hat das US-Unternehmen nun mit Schnellladestationen vor. 150 dieser werbefinanzierten DC-Lader sollen innerhalb der nächsten zwölf Monate landesweit an zuvor via Datenauswertung ermittelten, strategischen Punkten installiert werden.
Die Säulen werden laut Volta jeweils 50 bis 100 kW leisten und können über die App des Unternehmens aktiviert werden. Nach den ersten 30 Freiminuten sollen die Fahrer die Möglichkeit haben, gegen eine Gebühr weiter zu laden. So soll verhindert werden, dass das Angebot exzessiv ausgenutzt wird – je nach Fahrzeug kann in den 30 Minuten schon ordentlich Reichweite nachgeladen werden. Die potenzielle Kostenersparnis gegenüber einen durchschnittlichen, mit Kraftstoff fahrenden US-Autofahrer beziffert das Unternehmen auf 1.155 Dollar pro Jahr, sollte ein Fahrer ausschließlich das Volta-Ladenetz nutzen. Tragen soll sich das Konzept, indem Einkaufszentren davon profitieren, dass sie „gehobenes“ Publikum anziehen – und die Einzelhändler entsprechend für die Stationen aufkommen. Außerdem will Volta die Stationen selbst mit Werbung bespielen.

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