Geschäftsmodell: Goodyear startet als erster Reifenhersteller den Direktverkauf

Der Direktvertrieb kommt nicht nur bei Autoherstellern in Mode, sondern auch bei den Reifenproduzenten. Als erster Anbieter startet nun der amerikanische Goodyear-Konzern einen B2C-Shop unter eigener Flagge.

Die Verkaufsplattform www.goodyear.de/shop steht zuerst in Deutschland ansässigen Autofahrern zur Verfügung und startet mit Reifen der Marke Goodyear. Wenn es allerdings keinen passenden Reifen von Goodyear geben sollte, wird dem Kunden ein Dunlop-Produkt empfohlen. Die günstigeren Konzernmarken Fulda, Sava und Debica sind noch nicht erhältlich.Das Montagenetzwerk ist über den Onlineterminplaner direkt mit dem Shop verknüpft; der Verbraucher kann also gleich einen Termin für die Reifenmontage vereinbaren. Montagebetriebe sind zunächst Händler aus dem GDHS-Verbund (Goodyear Dunlop Handelssysteme, dazu gehören unter anderem die Premio- und Quick-Outlets). Mehr als 90 Prozent der GDHS-Partnerhändler haben sich laut Unternehmensangaben dafür entschieden, sich dem Netzwerk anzuschließen. Das bedeutet, dass für rund 50 Prozent der Verbraucher in Deutschland ein Goodyear-E-Commerce-Partner innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit erreichbar ist.

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