Elektromobilität: Internationales VW-Team „arbeitet hart“ an günstigem Elektroauto

Volkswagen-Vorstandschef Herbert Diess bekräftigte nun, dass für 2023 ein von Grund auf als E-Pkw konzipiertes Einsteiger-Modell in Arbeit ist.
„Wir müssen es tun, und wir haben ein zwischen China, Spanien und Deutschland gemeinsam daran arbeitendes Team“, sagte Diess der britischen Autozeitung Autocar. „Sie arbeiten hart daran, aber es gibt noch einiges zu tun. Es ist ziemlich schwierig, eine anständige Reichweite für ein Auto unter 18.000 Pfund (ca. 21.100 Euro) hinzubekommen.“

Dass Volkswagen E-Kleinwagen vorerst nicht wie den elektrischen Kompaktwagen ID.3 und weitere ID.-Modelle als reine Elektro-Pkw entwirft, liegt an den Kosten. Mit dem neuen Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) ist der ID.3 zwar kosteneffizienter als bisherige VW-Elektroautos, in der Herstellung aber weiter teurer als Verbrenner. Das liegt vor allem an der Batterie, deren Aufpreis bei Kleinwagen noch mehr ins Gewicht gefällt. In den unteren Segmenten setzt Volkswagen daher bis auf weiteres auf aktualisierte bestehende Technik.
Die Ablösung von e-up!, Mii electric und CITIGOe iV wird auf einer technisch reduzierten Variante des MEB aufbauen. Der Leiter Strategie des Konzerns Michael Jost hat im Oktober angekündigt, dass Volkswagen „ein solches Fahrzeug 2023/2024 auf den Markt bringen“ will. Das unter 20.000 Euro kostende „E-Citycar“ werde als Crossover Utility Vehicle auf die Straßen kommen und im Innenraum so viel Platz bieten wie ein T-Cross. Als Reichweite hält Jost 220 bis 250 Kilometer für ausreichend.

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