Porsche-Chef über erstes Elektroauto Taycan: „Ja, wir werden den Termin halten“

[newsletter_lock] Porsches erstes Elektroauto Taycan startet später als Stromer anderer deutscher Premium-Hersteller, dafür soll die Markteinführung – anders als etwa bei Audi – wie geplant gelingen. Das hat Firmenchef Oliver Blume in einem Interview bekräftigt.

Kunden sollen den Taycan wie angekündigt noch in diesem Jahr fahren können. „Ja, wir werden den Termin halten“, sagte Blume im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Aber ich setze immer ehrgeizige Ziele, um das Beste aus der Mannschaft herauszuholen.“ Der Taycan ist bisher nur in Form von Vorserienfahrzeugen auf den Straßen unterwegs, man sei aber bereits „sehr weit gekommen“ und habe viel über die neue Antriebstechnologie gelernt, so Blume.
Er räumte ein, dass bei dem E-Mobilitäts-Projekt „einiges schiefgelaufen“ sei, merkte jedoch an: „Aber gerade das ist wichtig.“ Je früher Fehler passieren, desto besser sei es, erklärte der Porsche-Chef. Bei vor der Einführung der neuen Baureihe identifizierten Problemen habe man die Möglichkeit, diese noch zu lösen – danach auftretende Schwierigkeiten seien „schlechter“.
Konkret habe Porsche beim Taycan „Themen mit Leistungsabfall, Be- und Entladevorgängen, dem Thermomanagement der Batterie oder der Akustik“ in den Griff bekommen müssen. Die Entwicklung der vollelektrischen Sportlimousine auf Basis des 2015 vorgestellten Konzeptautos Mission E sei deutlich anspruchsvoller und ehrgeiziger als traditionelle Projekte gewesen, bei denen man vieles vorhersehen könne.

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