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Shared Mobility: Car-Sharing-Dienste entwickeln neues Preismodell

Interessanter Artikel über die Entwicklung neuer Preismodelle bei Carsharing-Diensten, um Stillstand zu vermeiden.

“Die Standzeiten der Fahrzeuge zu verkürzen, ist eine grundsätzliche Herausforderung des Free-Floating-Konzepts, je nach Stadt mal mehr und mal weniger”, sagt ein Sprecher von Car2Go. Die Frage sei: “Wie bekommt man die inaktiven Fahrzeuge aus den Bereichen mit geringer Nachfrage heraus – und in Bereiche mit höherer Nachfrage herein?” Denn steuere man nicht aktiv gegen, gebe es irgendwann zu viele inaktive Autos in Randgebieten – und an den Hotspots der Innenstädte, wo sie gebraucht würden, nicht mehr genug. Etwa 15 Mal am Tag wird jedes Car2Go-Auto im Wochendurchschnitt gemietet, es können aber auch mal über 20 Anmietungen sein – zum Beispiel in Berlin, in den 24 Stunden ab Freitagnachmittag, wie das Unternehmen vorrechnet.Damit die Werte nicht deutlich darunter fallen, versucht es Car2Go nun mit den wechselnden Preisen, um Menschen zu animieren, in ein zu lange ungenutztes Auto einzusteigen. In Stuttgart etwa wurde vor gut einem Jahr auch schon mal das Geschäftsgebiet deutlich verkleinert. Dadurch fielen Gegenden weg, in denen häufig Autos strandeten.Auch bei DriveNow von BMW, jetzt noch Konkurrenz, bald aber Partner von Daimler in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen, kennt man das Problem. Komplett flexibel ist das Preissystem dort zwar nicht. Geringere Minutenpreise für Autos, die zu lange ungenutzt sind, gibt es aber auch, wie ein Sprecher erklärt. Oder, wie in Köln, kostenlose Bonusminuten für Kunden, die ein Fahrzeug wieder zurück an einen Hotspot fahren. Auch Anpassungen der Geschäftsgebiete gebe es je nach Stadt immer wieder, sagt der Sprecher. Durchaus könnten die dadurch auch mal größer werden, zum Beispiel um eine gut frequentierte Bahn-Station noch einzubinden.

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