Shared Mobility: Deutsche sind skeptisch beim privaten Carsharing

Den privaten Pkw teilen? Die Deutschen sehen das skeptisch.

Allerdings sehen Autobesitzer das Konzept skeptisch, wie eine Studie des Carsharing-Anbieters Turo und des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid zeigt. Demnach würden nur 15 Prozent der Deutschen ihr eigenes Auto tatsächlich an Fremde verleihen. Immerhin gut jeder Fünfte zieht das private Carsharing zumindest in Erwägung: 22 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage „Würden Sie ihr privates Auto vermieten?“ mit „vielleicht“. Für knapp die Hälfte der Befragten kommt das laut Studie gar nicht in Frage. Für den Report wurden innerhalb von fünf Tagen im Frühsommer dieses Jahres rund 1000 Personen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren online zu ihrer Einstellung gegenüber Carsharing befragt.

Die größte Angst der Skeptiker ist demnach, dass sie ihr Fahrzeug nach dem Verleih beschädigt zurückbekommen (58%), sie auf den Reparaturkosten sitzen blieben (ebenfalls 58%) – oder nicht wissen, was der Mieter mit dem Fahrzeug anstellt (57%). Was das eigene Auto angeht, sind die Deutschen also eigen.
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Ein genauerer Blick auf die Antworten zeigt: Je nach Altersgruppe unterscheidet sich die Bereitschaft deutlich. Je jünger die Befragten sind, desto häufiger kommt das Konzept für sie in Frage. Von der sogenannten Generation Y, wie die 25- bis 34-Jährigen genannt werden, wäre ein Viertel der Studienteilnehmer bereit, das eigene Auto mit anderen zu teilen. Damit liegt die Bereitschaft der unter 35-Jährigen, für die Plattformen wie die Wohnungsvermittlung Airbnb und Car- und Bikesharing zum Alltag gehören, zehn Prozent höher als im Durchschnitt.

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