Shared Mobility: Drei Viertel der Deutschen ist das eigene Auto wichtig

Den Deutschen ist ihr eigenes Auto immer noch wichtig. Aber bei jüngeren Generationen nimmt der Stellenwert von alternativen Konzepten zu.

Klar ist: Aktuell hat das eigene Auto für eine deutliche Mehrheit einen hohen Stellenwert. Mit 73 Prozent gaben fast drei Viertel der Befragten an, dass der private Pkw für ihre derzeitige Mobilitätssituation wichtig oder sehr wichtig ist. Um einen Blick in die Zukunft wagen zu können, führte das CAM eine eigene Kategorie für jüngere Leute unter 25 Jahren ein. Von jenen Befragten gaben deutlich weniger Studienteilnehmer an (55 %), dass ein eigenes Auto für sie von hoher Bedeutung ist. Jüngeren Stadtbewohnern war das Privatfahrzeug sogar nur zu 36 Prozent wichtig oder sehr wichtig. Allerdings lässt sich der Studie nicht entnehmen, wie viele Befragte in jene Kategorie fielen und wer davon tatsächlich ein eigenes Auto besaß.
Das CAM hat zudem festgestellt, dass jüngere Leute immer seltener dazu bereit sind, für ein eigenes Auto auf andere Dinge wie eine Urlaubsreise oder eine größere Wohnung zu verzichten. Immerhin 42 Prozent der unter 25-Jährigen gaben in der aktuellen Umfrage an, einen Verzicht zugunsten eines Autos auszuschließen. Im Jahr 2010 hatte dieser Wert noch bei lediglich 29 Prozent gelegen.Studienleiter Stefan Bratzel sieht die Branche deshalb vor einem Paradigmenwechsel: „Ein großer Teil der Generation Z hat praktisch keine emotionale Bindung zum Auto mehr. Für sie ist das Auto kein Statusobjekt, sondern allenfalls ein Gebrauchsgut. Die Tendenz einer Ent-Emotionalisierung des Pkw-Besitzes in der jungen Generation hat sich damit in den letzten Jahren signifikant beschleunigt.“

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Quelle: www.kfz-betrieb.vogel.de