Shared Mobility: Hamburg und VW verlängern Mobilitätspartnerschaft

Die strategische Mobilitätspartnerschaft zwischen dem Volkswagen Konzern und der Freien und Hansestadt Hamburg wird verlängert. Im Mittelpunkt stehen die Förderung der Elektromobilität, innovative Mobilitätsdienstleistungen, intelligente Verkehrsvernetzung und der Einsatz von autonom fahrenden Fahrzeugen. Ziel ist die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität im innerstädtischen Bereich durch innovative Mobilitätslösungen.

MAN liefert bis Ende des kommenden Jahres 20 E-Busse an den Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Zusätzlich wird MAN in Zusammenarbeit mit der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und der Spedition Jakob Weets auf dem Container Terminal Altenwerder vollautonom fahrende Lkw testen. Darüber hinaus wird MOIA sein Angebot verbessern und seine Flotte von bisher 200 auf 500 Fahrzeuge aufstocken.

WeShare soll im Frühjahr 2020 an den Start gehen. Die Flotte wird aus über 1.000 e-Golf- und e-up!-Fahrzeugen bestehen. Im Laufe des kommenden Jahres werden dann die ersten Modelle des rein elektrischen ID.3 dazukommen. Wie auch in Berlin wird WeShare in Hamburg im „free-floating“ System betrieben – das heißt, ohne feste Vermietstationen, um den Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität und Verfügbarkeit bieten zu können.
Ebenso bietet MOIA mit dem vollelektrischen Ridepooling Dienst eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Personennahverkehr und soll perspektivisch – wie auch WeShare – in die „switchh“-Plattform der Hamburger Hochbahn integriert werden. Die App zeigt immer und überall alternativ verfügbare Verkehrsmittel. Die Flotte wird von bisher 200 auf bis zu 500 Fahrzeuge erhöht.

Bereits in der ersten Phase der strategischen Mobilitätspartnerschaft Mobilitätspartnerschaftliefen die Projekte erfolgreich. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit zwischen MAN und den ÖPNV Betreibern Hamburger Hochbahn und Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) sind direkt in die Entwicklung des neuen vollelektrischen Stadtbusses MAN Lion’s City E eingeflossen. Nun werden die ersten MAN Lion’s City E die Bus-Flotte der städtischen Betriebe im Alltagseinsatz ergänzen.
Zudem wird ein sogenannter Second Life Speicher auf dem Betriebshof der VHH an Depot-Ladenetz des Depots angeschlossen, um so unter realen Betriebsbedingungen zu testen, wie sich gebrauchte Batterien nach ihrem ersten Einsatz im Fahrzeug und bei stationärer Nutzung verhalten. Auch beim autonomen Fahren auf der von Hamburg eingerichteten Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren (TAVF) konnte ein Team von Group Innovation der Volkswagen AG deutliche Fortschritte bei der Bewältigung komplexer Situationen vorstellen. Die Testergebnisse fließen in die Entwicklungsarbeit der neu gegründeten Volkswagen Autonomy GmbH ein.

Die Vernetzung zwischen Ampel und Fahrzeug zur Verbesserung des Verkehrsflusses und zur Unterstützung des Fahrers, hat Audi in Hamburg im Pilot-Projekt „Traffic Light Information“ erfolgreich getestet und demonstriert. In Ingolstadt ist der Service „Audi Ampelinformation“ seit Sommer in neuen Serienmodellen verfügbar. Weitere deutsche Städte sollen an den Seriendienst angebunden werden. Dazu zählt auch Hamburg.

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