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Shared Mobility: Hinter den Kulissen von MOIA

Interessante Einblicke hinter die Kulissen von MOIA. Reinschauen!

Die technische Basis bildet wie erwähnt der Volkswagen e-Crafter. Die optischen Modifikationen sind überdeutlich. Sowohl außen mit der auffälligen Lackierung als auch innen mit der großzügigen Bestuhlung. Aber auch unter dem Boden hat sich eine Menge getan: Die Batteriekapazität wächst von 36 kWh beim normalen e-Crafter auf 87 kWh bei MOIA. Bei minus zehn Grad im Januar waren damit 300 Kilometer Reichweite möglich.
Das ist elementar, denn die gespeicherte Energie soll mindestens für die maximal erlaubte Lenkzeit von fünf Stunden reichen. Dann müssen die Fahrer eine halbe Stunde Pause machen – genug, um bis nahe 80 Prozent zu laden.
Gedrosselte HPC-Charger von Porsche
Zu diesem Zweck gibt es auf dem Betriebsgelände in der Papenreye 47 neben 18 DC-Säulen von Porsche (gedrosselt auf 100 kW Leistung) 112 AC-Ladepunkte (7,2 KW Leistung). Der eigens errichtete Transformator gibt bis zu 2,5 MW her. Grüner Strom ist selbstverständlich. Alle Investitionen in die Ladeinfrastruktur hat MOIA selbst bezahlt, weil sie nicht öffentlich zugänglich und damit nicht förderfähig ist. Ein lobenswerter Vorgang: Der Carsharing-Dienst DriveNow etwa lässt häufig zu, dass BMW i3 die öffentliche Infrastruktur blockieren. Es ist sympathischer, wenn ein Unternehmen eigenes Geld investiert statt indirekt auf Steuermittel zu setzen.

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