Shared Mobility: Mehr als 90 Prozent würden ihre Mobilitätsdaten freigeben

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So gut wie jeder von uns produziert massenhaft Mobilitätsdaten. Jene Informationen könnten dabei helfen, die Verkehrswende voranzutreiben. Grundsätzlich zeigt sich eine klare Mehrheit laut einer Bitkom-Umfrage dazu bereit, die eigenen Daten zu teilen. Viele knüpfen jene Bereitschaft aber an Bedingungen.

Eine klare Mehrheit von 91 Prozent wäre dazu unter gewissen Voraussetzungen und in anonymisierter Form bereit. Nur sechs Prozent lehnten das generell ab, drei Prozent waren sich unsicher oder machten keine Angabe. Knapp zwei Drittel (61 %) wären damit einverstanden, wenn sich dadurch der Verkehrsfluss auf ihrer Route verbessern ließe. Ähnlich viele Befragte (57 %) gäben grünes Licht, wenn sich mithilfe ihrer Daten Mobilitätsangebote optimieren ließen.

Immerhin 15 Prozent wären ohne jegliche Gegenleistung zum Teilen bereit, 13 Prozent knüpfen die Weitergabe ihrer Daten an finanzielle Vorteile. Die Hälfte der Befragten will im Gegenzug Zugriff auf Infografiken, Statistiken und andere Informationen. Für gut ein Viertel (28 %) wäre die Unterstützung der öffentlichen Forschung eine ausreichende Begründung.

Eine Mehrheit der Befragten sieht beim Mobilitätsangebot in Deutschland Verbesserungsbedarf. Nur 42 Prozent zeigten sich damit grundsätzlich zufrieden. Nicht einmal ein Drittel (31 %) hält die Angebote hierzulande für innovativ. Den meisten (81 %) sind die Möglichkeiten am Markt aktuell zu teuer. Wohl auch deshalb fordern 85 Prozent, dass die Politik vor allem digitale Mobilitäts-Angebote stärker fördert.

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Quelle: www.next-mobility.de