Shared Mobility: Mit On-Demand-Shuttles lässt sich nur Geld verdienen, wenn sie fahrerlos sind

Interessante These hier zur Geschäftsfähigkeit von On-Demand-Shuttles.

Derzeit befinden sich die Anbieter noch in einer Experimentierphase, wie sie selbst zugeben. Und bis sie mit den neuen Angeboten Geld verdienen, wird es noch eine ganze Weile dauern: „Am Ende, so eine These, werden sich neue Services durch das autonome Fahren rechnen“, sagt Stephan Pfeiffer, also dann, wenn kein Fahrer mehr das Fahrzeug steuert. Pfeiffer ist Manager bei Ioki, der Marke für Ridesharing-Dienste und autonomes Fahren von der Deutschen Bahn. Innerhalb der kommenden zehn Jahre werde es in diesem Bereich Produkte geben, die funktionieren, so Pfeiffer am Donnerstagabend auf einem Panel zum Thema „Smart Mobility“ in Berlin.

Auch Ole Harms, CEO von Moia, der Volkswagentochter für neue Mobilitätsdienste, glaubt nicht an den schnellen Durchbruch. Die Verkehrswende komme nicht über Nacht, sagte er auf der gleichen Veranstaltung. „Schon gar nicht in einem Land wie Deutschland.“ Harms ergänzt: Zuerst einmal müsse Moia mit den neuen Pooling-Angeboten, so nennt die Branche das Bündeln mehrer Menschen mit einer ähnlichen Route in einem Fahrzeug, überzeugen.

Erst in einem zweiten Schritt gehe es darum, Geld zu verdienen: „Natürlich, denn wir sind ja keine NGO.“ Welche Margen die Anbieter wie Ioki oder Moia künftig einfahren werden können, hänge von drei Faktoren ab. Harms: „Zunächst einmal muss eine hohe Auslastung der Fahrzeuge erreicht werden“. Zweitens müsse der Betrieb effizient gestaltet werden, der Algorithmus also so gut sein, dass er die kürzeste und schnellste Route findet. Und drittens wolle Moia neue Zielgruppen erreichen.

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Quelle: ngin-mobility.com