Shared Mobility: MOIA Erfahrungsbericht

Schöner Erfahrungsbericht mit MOIA in Hannover. Lesenswert!

Das Besondere an Moia ist das Pooling-Prinzip. Eigentlich kann man sich wie beim Taxi an fast jedem Punk der Stadt abholen und aussetzen lassen. Damit aber der Shuttle möglichst ausgelastet ist und wirtschaftlich und ökologisch eine optimierte Ausnutzung erlaubt, können während einer Tour Gäste zu- oder aussteigen. Im Hintergrund ermittelt ein Algorithmus für die im Stadtbereich ständig umherfahrende T6-Flotte und anfragende Fahrgäste die beste Zeit- und Streckeneffizienz stets in Echtzeit.
Dieser Umstand macht Moia zu einem ÖPNV-Taxi-Zwitter, bei dem sich Gäste manchmal in Geduld üben müssen. So wie Florian, der sich aus der Innenstadt zu seiner am Nachmittag startenden Arbeitsschicht ins VW-Werk in Hannover-Stöcken chauffieren lässt. Seit den Anfängen im Herbst 2017 ist der Student bei Moia dabei: "Zweimal die Woche, donnerstags und freitags, fahre ich mit Moia zur Arbeit. Vorher habe ich dafür die Straßenbahn benutzt, doch die ist nicht so attraktiv, gerade jetzt, wo die Fahrt mit Moia so günstig ist." Immerhin 8,5 Kilometer ist seine Strecke lang, für die das Moia-Taxi rund 15 Minuten braucht. "Das kostet mich pro Fahrt 50 Cent." Zwar kann Florian dank Semesterticket die Straßenbahn kostenlos nutzen, doch ist dies für seinen Arbeitsweg nicht immer optimal. Ein Taxi wäre ihm ohnehin zu teuer, ein eigenes Auto besitzt er nicht und mit dem Fahrrad ist ihm die Strecke zu weit. "Vor allem wenn ich von der Uni zur Arbeit fahre, sind mir die Öffis zu heikel, denn zum Werk fährt nur jede Stunde eine Bahn."
Mit dem Moia-Shuttle kann Florian später losfahren und kommt in der Regel pünktlich an. Wenn er per App mit einigen Bildschirmberührungen ein Fahrzeug anfordert, vergehen meist nur wenige Minuten, bis er einsteigen kann.

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