Shared Mobility: Schlechte Zeiten für Carsharing in Deutschland?

Laut der aktuellen Studie “Demystification of Carsharing” von A.T. Kearney gibt es in Deutschland grundsätzlich nur 4 Millionen Menschen, die für Carsharing-Angebot infrage kommen.

Die Gründe für diese verhältnismäßig geringe Zahl sind zum einen die für geteilte Mobilität angeblich schlechten Voraussetzungen in den Städten sowie ein fehlendes Mindset – denn heißt es nicht immer so schön “Deutschland ist Autoland”?
Pünktlich zur Veröffentlichung der Studie gibt auch der Automobilhersteller Mazda bekannt, dass er seine Aktivitäten im Bereich Carsharing einstellen und erst einmal lieber auf die Bremse treten will. Denn – so einer der genannten Gründe – erst ab einer Einwohnerdichte von 3000 Personen pro Quadratkilometer würde sich das Geschäftsmodell überhaupt lohnen. Und klammern wir Städte wie Berlin und München einmal aus, müssen wir zugeben: Eine solche Verteilung und Dichte haben wir in der Bundesrepublik wirklich nicht häufig.
Alles in allem also schlechte Voraussetzungen für die Zukunft des Carsharings in Deutschland?
Demgegenüber steht der Bundesverband Carsharing, der in einer Pressemitteilung Bezug auf die oben genannte Studie nimmt und darin ein wesentlich positiveres Bild der aktuellen Situation zeichnet: “Stationsbasierte und kombinierte CarSharing-Systeme wie etwa stadtmobil, cambio, teilAuto oder book-n-drive bringen die Verkehrswende nachgewiesenermaßen voran.”

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