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Shared Mobility: Spiri hat einen radikalen Ansatz beim Carsharing

Heute schauen wir uns mal Spiri an, das mit einem radikalen Konzept für Carsharing an den Start gehen will.

Dafür kombiniert das Start-up Ideen des klassischen Carsharings (wie etwa „Car2Go“ es anbietet) und der klassischen Mitfahrgelegenheit (BlaBlaCar oder Uber) miteinander. Per Smartphone-App sehen die User, wo die Fahrzeuge derzeit stehen oder fahren und können dann live ein Mitfahrgesuch von ihrem Standort aus senden.
Die zwei größten Unterschiede zum bisherigen Angebot: Das Unternehmen nutzt zum einen seine eigenen Fahrzeuge, die eben komplett elektrisch betrieben werden.
Zum anderen fahren die Fahrer und Fahrerinnen kostenlos, sofern sie mindestens einen Mitfahrer oder eine Mitfahrerin dabei haben, erklärt Nielsen. Man kann ein herumstehendes Fahrzeug also quasi nutzen wie bisher eines von „Car2Go“ und alleine fahren, bezahlt dann aber dafür – das spült dem Unternehmen Geld in die Kasse. Wer aber zusätzliche Passagiere auf seinem Weg mitnimmt, kommt gratis durch die Stadt. Das soll die Community anspornen, das Angebot rege zu nutzen – Nielsen rechnet offenbar mit einem Schneeballeffekt.
Die Preise für Mitfahrer sollen dabei nicht höher liegen als ein Busticket, sagt er. Positiver Nebeneffekt: Die Umwelt wird weniger stark belastet. Rund 50 Prozent weniger Energie als ein herkömmliches Auto sollen die „Spiri“-Fahrzeuge benötigen.

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