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Shared Mobility: Studie zur Akzeptanz in Sachen Mobilität

Interessante Studie zur Stimmung in Deutschland bezüglich Mobilität. Lesenswert!

54 Prozent der Menschen hierzulande wünschen sich laut einer Umfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Neuwagen. Matthias Loebich, globaler Leiter Automotive bei BearingPoint, wertet das Ergebnis als Zeichen für die Akzeptanz von Elektroautos und die Herausforderungen der Elektromobilität insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten. Ein weiteres Signal der Untersuchung in Richtung Autoindustrie: Nahezu ein Drittel der Deutschen machen ihre Kaufentscheidung von einem Bekenntnis der Marke zur E-Mobilität abhängig.

Mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) befürwortet eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Fahrzeugen auf 180 Kilometer pro Stunde. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von YouGov im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint. Lediglich 32 Prozent der Befragten stimmten gegen eine Drosselung. 60 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass sie zugunsten eines Elektrofahrzeugs eine Höchstgeschwindigkeit von 180 Kilometer pro Stunde akzeptieren würden, lediglich 24 Prozent sind laut Umfrage dazu nicht bereit. Hintergrund der Untersuchung: Der schwedische Autohersteller Volvo plant, ab 2020 die Höchstgeschwindigkeit seiner Neuwagen auf 180 Kilometer pro Stunde zu begrenzen.

Mit der Umfrage wurde zudem die Markentreue der Deutschen beim Autokauf untersucht. Ein knappes Drittel (29 Prozent) der Studienteilnehmer gibt – im Kontext der Elektromobilität – an, dass sie beim Kauf eines Neuwagens immer den Hersteller mit dem glaubwürdigen Bekenntnis zur Elektromobilität inklusive einer entsprechenden Angebotspalette an verfügbaren Fahrzeugen wählen würden. Dafür würden sie auch ganz bewusst die Automarke wechseln.

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