Shared Mobility: Uber-Konkurrent Didi bereitet Börsengang vor

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Der chinesische Uber-Konkurrent Didi strebt offenbar für das kommende Jahr einen Börsengang in Hongkong an. Der Fahrdienstvermittler, der von Unternehmen wie Softbank, Alibaba und Tencent finanziert wird, habe erste Gespräche mit Investmentbanken begonnen, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen. Didi könne bei dem Börsengang mit mehr als 60 Milliarden Dollar bewertet werden. Geplant sei die Emission für das erste Halbjahr 2021.

Das vor acht Jahren gegründete Unternehmen erzielt Branchenkennern zufolge seit dem zweiten Quartal 2020 „gesunde Gewinne“. Einige der Investoren seien nun daran interessiert, ihre Anteile zu versilbern. Vor dem Börsengang im kommenden Jahr plane Didi noch eine private Finanzierungsrunde, um die Bewertung nach oben zu schrauben. Die Kursentwicklungen von Uber und Lyft, die an der Wall Street gelistet sind, liegen bislang aber unter den hohen Erwartungen der Investoren. Beide Aktien kosten derzeit weniger als zum Zeitpunkt ihres jeweiligen Börsengangs, Lyft hat seither sogar mehr als zwei Drittel an Wert verloren.
Uber und Didi hängen seit einiger Zeit eng zusammen. Nach einer kostspieligen Marketingkampagne, mit der der chinesische Markt erobert werden sollte, verkaufte Uber im Jahr 2016 sein China-Geschäft an Didi und erhielt dafür eine Beteiligung an Didi von 17,5 Prozent. Didi ist neben der klassischen Fahrdienstvermittlung im Busverkehr und Fahrradverleih tätig.

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