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Shared Mobility: Wie Volkswagen versucht den Verkehr von morgen effizienter zu gestalten

Interessanter Beitrag über Volkswagen's Forschung, um den urbanen Verkehr flüssiger zu gestalten.

Der Trend zu Megacities ist weltweit unaufhaltbar. Doch nicht nur das. Im Fokus der Verkehrsforschung stehen zunehmend kleine und mittlere Städte. Auch sie erleben ungebremsten Zuzug. „Deshalb forschen wir gemeinsam mit Wissenschaftlern zum Thema Stadtmobilität der Zukunft“, sagt Hans-Jürgen Stauss, Abteilungsleiter Umwelt und Mobilität im Volkswagen Konzern.

Das Zauberwort heißt empirische Mobilitätsforschung. Was sich kryptisch anhört, hat großen Praxisbezug, denn dahinter verbergen sich sehr alltägliche und zahlreiche Fragen zu einem Thema: Wo, warum und wie bewegen sich Menschen in ihrer Stadt. Konkret: Wie kommt der Angestellte täglich in seine Firma und abends – mit Einkaufsumweg – wieder zurück? Wohin und wie oft in der Woche fährt der Rentner einkaufen? Wohin und wie sind die Studenten, die „Nachtschwärmer“, die Kneipen- und Partygänger unterwegs? Mit welchen Verkehrsmitteln bringen Eltern ihre Kinder in die Kita – und wann holen sie sie wieder ab?

Alle diese Informationen sammeln die Wissenschaftler um Peter Vortisch. „Wir befragen jährlich Menschen aus 2.000 Haushalten akribisch in Einzelinterviews“, sagt der Professor für Verkehrswesen am KIT. „Deshalb sind die Ergebnisse auch repräsentativ.“

Das so erforschte individuelle Verkehrsverhalten wird in Computermodelle gespeist. Sie berechnen mehrere Varianten für Verkehrsplanungen, filtern die besten aus. Und diese führen dann im Idealfall, wenn sie von den Kommunen umgesetzt werden, zu optimalen Verkehrsangeboten und besseren Anbindungen. Das spart am Ende Zeit, Flächenressourcen und Kraftstoff.

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