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Uber: Diebstahl von Millionen Kundendaten verschwiegen!

Die Sicherheit der eigenen Daten kann gar nicht hoch genug sein. Da man diese persönlich erst im Ernstfall nachvollziehen kann, braucht man also Vertrauen in den Umgang mit Daten. Dieses Vertrauen hat Uber aus meiner Sicht jetzt massiv verspielt. Nicht nur, dass sie gehackt worden sind, sondern sie haben dem Hacker auch noch Schweigegeld gezahlt, damit der Hack nicht an die Öffentlichkeit kommt.

Uber sind bereits vor gut einem Jahr Daten von etwa 50 Millionen Fahrgästen gestohlen worden. Der Fahrdienst-Vermittler informierte die Öffentlichkeit jedoch erst am Dienstag über den Vorfall. Es gehe um Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Nutzern rund um die Welt, erklärte Uber dem Finanzdienst Bloomberg. Außerdem hätten sich die Angreifer Zugriff auf Daten von etwa sieben Millionen Uber-Fahrern verschafft. Unter anderem seien Namen und Führerscheinnummern von etwa 600 000 Mitarbeitern abgegriffen worden. Kreditkarten-Daten oder Informationen zu Fahrten sollen aber nicht gestohlen worden sein.

Uber räumte nun ein, dass über die Attacke weder Behörden noch Betroffene informiert worden seien. Stattdessen ging das Unternehmen der New York Times zufolge auf die Forderung von zwei Hackern ein, die nach dem Klau 100 000 Dollar (etwa 85 000 Euro) für die gestohlenen Daten verlangten.

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