„Übung macht den Meister“

Interessantes Interview mit Polestar-CEO Thomas Ingenlath über die Rolle des Direktvertriebes für die Marke.

Der Direktvertrieb über das Internet wird eine wichtige Rolle für uns spielen. Das bedeutet auch, dass es bei uns keine Rabattschlacht geben wird. Die Preise sind transparent und der Kunde kann sich auf unserer Webseite aus verschiedenen Modulen und Optionen sein Auto zusammenstellen und sieht dann, was das Fahrzeug kosten wird. Ähnlich wie das beispielsweise beim Apple Store der Fall ist. Durch die vordefinierten Pakete reduzieren sich auch die Produktionskosten.
Wie schaut es mit dem Interesse für den Polestar 2 aus?
Wir haben viele Nachfragen aus Norwegen und den Niederlanden, nur der deutsche Markt ist bei der Elektromobilität noch sehr zurückhaltend. Mit unserer Roadshow zeigen wir den Polestar 2 jetzt einem breiten Publikum, das wird das Interesse ebenso steigern, wie ich auch einen Schub im kommenden Jahr erwarte, wenn die E-Modelle anderer Hersteller auf den Markt kommen. Dann wird das Thema E-Mobilität vielmehr Aufmerksamkeit und einen ganz anderen Stellenwert bekommen.
Wie regeln Sie die Wartung des Polestar 2?
Reparatur, Wartung und sonstige Serviceleistungen übernehmen besonders geschulte und erfahrene Volvo-Händler. Sie kennen von den Volvo Modellen schon die technischen Grundlagen der Fahrzeuge. Der Erstkontakt mit dem Auto findet jedoch in den Polestar Flagship Stores statt, die wir Spaces nennen. Fünf bis sieben Polestar Spaces wird es in Deutschland geben. Sie werden die Marke Polestar und unsere Modelle in den Innenstädten der großen Metropolen repräsentieren.
Wann kommt der Polestar 2 nach Deutschland?
Die Produktion startet im Februar des kommenden Jahres in Luqiao, nach Deutschland kommen die ersten Fahrzeuge im Mai oder Juni. Wir starten anspruchsvoll und werden alle Märkte nahezu zur gleichen Zeit beliefern.

Quelle

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