Volabo: Mit Niedrigspannung in die elektromobile Zukunft

Volabo – ich werde fliegen – heißt ein junges Unternehmen aus München, das einen neuartigen Elektroantrieb entwickelt hat, der Elektroautos effizienter und günstiger machen soll.

Die Idee zum Motor entstand 2014 an der Bundeswehruniversität in München. Sie stammt von Gurakuq Dajaku, zum Prototyp entwickelten sie Adrian Patzak und Florian Bachheibl, als sie an der Bundeswehruni als wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiteten. Ihr Motor nutzt eine Spannung von nur 48 Volt, was den Umgang für Mechaniker damit harmlos macht. Premiumhersteller wie Audi, Mercedes oder Porsche setzen Hochvoltsysteme ein, weil die sich schnell laden lassen. Vor allem aber hat der Iscad, für den die Entwickler bereits ausgezeichnet wurden, einen ganz anderen Aufbau als die herkömmlich eingesetzten Elektromotoren. Letztere benötigen Spulen aus Kupferdraht, Volabo ersetzt die Spulen durch einen Käfig aus Aluminiumstäben, die einfach in Halterungen geschoben werden. Die Herstellung der Spulen ist vergleichsweise aufwendig – sie macht etwa 40 Prozent der Produktionskosten aus. Auch kommt der Volabo-Motor ohne einen Permanentmagneten aus, in dem meist die Metalle der Seltenen Erden Neodym und Dysprosium verwendet werden. “Wir haben so die Möglichkeit, einen sehr soliden Motor nur aus Aluminium und Eisen aufzubauen.

Quelle

Keine News mehr verpassen! Jetzt den  Newsletter abonnieren .
Menü schließen