Wie Fahrerassistenzsysteme weltweit getestet wurden

Für die Funktionalität vieler Fahrerassistenzsysteme müssen im Fahrzeug verbaute Kamera-, Radar- und Lidar-Systeme jederzeit ein eindeutiges Bild ergeben. Im Zuge eines weltweiten Fahrversuchs validiert die ASAP-Gruppe aktuell 15 solcher Fahrerassistenzsysteme – von der Spurbegrenzungs- und Spurmarkierungserkennung, Licht- und Schildererkennung sowie Ampel- und Hinderniserkennung über die Gegenstands- und Freiflächenerkennung bis hin zum Lane-Departure-Warning und der Straßenzustandsvorschau.

Zur umfassenden Validierung fahren alle 25 Testfahrzeuge auf unterschiedlichen Routen – beispielsweise von Kanada nach Brasilien oder von Indien über Saudi-Arabien nach Neuseeland. Die Entwickler sind dafür zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten, bei jedem Wetter und auf jedem Gelände mit unterschiedlichen Fahrprofilen unterwegs. Grund dafür: Regionale Unterschiede – Klima, Straßenverhältnisse oder Verkehrszeichen – gilt es zu berücksichtigen, um abzusichern, dass die eingesetzten Kamera-, Radar- und Lidar-Systeme in unterschiedlichen Szenen jederzeit fehlerfrei funktionieren. Für eine verlässliche Spurbegrenzungs- und Spurmarkierungserkennung müssen die Kamerasysteme etwa in der Lage sein, die je nach Land oft stark unterschiedliche Optik der Markierungen – Kontur, Ausprägung oder Farbe der Linien – zu verarbeiten

Quelle

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